Mit Gottvertrauen dem Krebs trotzen

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/  22. Oktober 2014  Altes Testament, Geschichtsbücher  , , , , ,

Brustkrebs. Eine niederschmetternde Diagnose, die die ganze Familie belastet. Doch manchmal geschehen kleine Wunder – und es kommt besser, als prognostiziert. Rückblickend kann Martina Beyer sagen: „Es war ein hartes Jahr, aber gleichzeitig auch ein von Gott sehr gesegnetes Jahr. … Nur bei Gott bin ich sicher.“ Dieses hoffnungsvolles Vertrauen spricht auch aus ihrem Bibelzitat.

Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht. ... Sei mutig und stark. Fürchte dich also nicht und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst.

Josua 1,5.9

Einsender
Name: Martina Beyer
Alter: -
Ort: -

Gottes Wort schenkt Leben, Freude, Trost, Hoffnung und Zuversicht. Mir persönlich ganz besonders durch die Verheißung Gottes an Josua.

Wie Gott und sein Wort mich durch meine schwere Erkrankung getragen haben, habe ich in folgendem Glaubenszeugnis festgehalten:

„Gott ist gut! Das habe ich im Jahr 2010 bewusst erleben dürfen. IHM allein gehört mein Lobpreis. ER ist unendlich groß und dennoch ist ER mir ganz nah. Ich habe seine Gegenwart noch nie so konkret erfahren wie 2010. Und das kam so: Ende 2009 bekam ich ganz plötzlich den Befund: Brustkrebs! Das folgende Jahr war für mich und meine Familie ein sehr schweres Jahr. Ich hatte u. a. vier Operationen, eine harte Chemotherapie, denn der Krebs war sehr aggressiv, eine lange Zeit mit täglichen Bestrahlungen und fünf Krankenhausaufenthalten. Mir ging es oft schlecht, besonders während der Monate der Chemotherapie. Auch für meine Familie war die Zeit alles andere als einfach. Mein Mann, meine Kinder und meine Mutter haben, genau wie ich, viel durchgemacht und wir haben uns dabei auf Gott verlassen. Meine Tochter Sarah z. B. hat so unbedingtes Vertrauen zu IHM, dass sie sofort nach der Diagnose sagte: ‚Mama, mache Dir keine Sorgen, Gott hat alles im Griff und Du bist schon gesund, es werden nur noch die Nachwirkungen der Krankheit folgen.‘ Auch meine lieben Geschwister im Glauben waren die ganze Zeit in besonderer Weise für mich da, haben für mich und mit mir gebetet, mich ermutigt und getröstet. Ich möchte an dieser Stelle meiner Familie und allen anderen Betern herzlich danken!

Es war ein hartes Jahr, aber gleichzeitig auch ein von Gott sehr gesegnetes Jahr. Ich bin sicher, Gott hat mir die Krankheit nicht geschickt. Jesus hat mich nicht allein gelassen, sondern ist mit mir gegangen und hat mich durchgetragen bei jeder ärztlichen Behandlung und gerade, wenn es mir sehr schlecht ging. Dann habe ich seine Gegenwart besonders stark gespürt. Auch kam gerade dann ein aufmunternder Brief, ein schönes Paket oder ein tröstender Anruf. Immer, wenn ich meine eigenen Vorstellungen loslassen konnte, auf ihn geschaut habe und nicht auf meine Krankheit, und versucht habe auf ihn zu hören, hat sich alles sehr gut gefügt.

Wo gibt es im Leben Sicherheit? Es gibt sie weder im Beruf noch im gesundheitlichen Bereich. Nur bei Gott bin ich sicher. ER ist treu. ER hält, was er verspricht, und ich kann ihn beim Wort nehmen, siehe Josua 1,5.9 und Psalm 138,3.7. Egal, wie die Umstände sind, Gott ist ein Gott, der heilt! Was kann mir passieren? Nichts, denn ich kann nicht tiefer fallen als in seine Hand!

Mehr als je zuvor durfte ich im letzten Jahr das machen, was ich am liebsten mache: Gott die Ehre geben und anderen Menschen von seiner großen Barmherzigkeit und Güte erzählen. Ich durfte und darf immer wieder andere trösten und im Glauben bestärken. Angesichts meiner schweren Situation wurde ich sogar immer wieder nach dem Grund für meine Hoffnung und Zuversicht gefragt! Gott nutzt auch scheinbar schlimme Situationen, um seine Liebe zu uns zu zeigen. Ich bin dankbar, dass ich mit an seinem Reich bauen darf und ER sich dadurch verherrlicht.

Ich weiß noch nicht, wann ich nach dem Krebs wieder arbeiten kann. Nach einer Lymphknoten-Operation habe ich einen angeschwollenen Arm, muss einen Kompressions-Armstrumpf tragen, der bis über die Fingerkuppen reicht und kann die Hand nicht richtig gebrauchen. Ich weiß noch nicht, wie es weitergeht, aber ich weiß sicher, dass Gott einen guten Plan für mein Leben hat. ER sorgt für mich, wenn ich seinen heiligen Geist wirken und IHN machen lasse. ER ist immer bei mir und liebt mich unbeschreiblich. Was kann es Besseres geben?“

Selbst ermutigt durch sein Wort, habe ich den Bericht geschrieben, um Menschen zu einem Leben mit Jesus zu ermutigen und gläubige Menschen zu stärken. Aber zuallererst, um Gott groß zu machen, denn er ist würdig, angebetet und verherrlicht zu werden, egal, wie es mir geht! Ich erlebe es jeden Tag: mit Jesus zusammen bin ich immer auf der Siegerseite!

Wenn Sie wissen wollen, wie es mir heute geht: ich muss weiterhin den Ärmel und den Handschuh tragen (der Arm und die Hand werden sonst dick, denn die Lymphknoten in der Achselhöhle sind unwiederbringlich weg). Aber ich freue mich, dass ich wieder ein paar Stunden in der Woche arbeiten kann. Auch sonst geht es mir gut. Gott lässt mich nicht fallen und verlässt mich nicht!



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Meinungen 2

  1. Die Geschichte von Martina Beyer kann allen Menschen, die krank sind, Mut machen, nicht zu verzweifeln und Gott zu vertrauen. „Sein Wort ist unseres Fußes Leuchte und ein Licht auf unserem Wege.“
    Und tragen wir unsere Kranken im Gebet weiter durch ihre „Leidenszeit“, denn Gott erhört auch heute noch unsere Gebete.

  2. Ein total ermutigender Lebensbericht!
    Besonders hat mich angesprochen, dass Martina Beyer ganz klar sagt, Gott habe ihr die Krankheit nicht geschickt. Gott ist kein Brutalo, der Menschen leiden sehen will, sondern er geht treu alle Wege mit, auch die steinigsten und bittersten.
    Mit diesem Gott kann ich getrost meinen Lebensweg gehen.
    Danke!

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