Wolkenaufriss

Mit dem Schrecken davongekommen – und die ganze Aufregung vergessen

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/  24. November 2014  Altes Testament, Propheten  , , ,

Ein Beinahe-Überfall. Die Knie schlottern noch, die Furcht steckt in allen Gliedern. Manch einer würde nach einem solchen Erlebnis zu einem Beruhigungsmittel greifen. Teresa Degner greift zur Bibel und liest drauf los. Hier findet sie genau den Trost, den sie zur Beruhigung braucht.

Fürchte dich nicht, du, mein Knecht Jakob – Spruch des Herrn –; denn ich bin mit dir.

Jeremia 46,28

Einsender
Name: Teresa Degner
Alter: -
Ort: Herzberg am Harz

Meine ganz persönliche Geschichte, die ich mit der Bibel erlebt habe.

Als ich 1995 nach Polen gefahren bin, um meine kranke Mutter zu mir zu holen, ist mir etwas Schlimmes passiert. Alle 2–3 Tage musste ich nach Stargard bei Stettin in Pommern fahren, um für meine Mutter Medikamente zu holen. Sie benötigte sehr viel Antibiotika-Salbe für ihre offenen Beine.

Es war schon ziemlich spät, als ich auf dem Rückweg nach Hause war. Es war schon fast dunkel, als plötzlich in einem kleinen Waldstück hinter mir ein Auto mit Fernlicht ständig hupte und letztendlich mich überholte und mich zwang, anzuhalten. Er nahm aus seinem Auto einen langen Gegenstand in die Hand und kam auf mein Auto zu. Als er sah, dass ich eine Frau war, ging er laut schimpfend zu seinem Auto zurück und fuhr mit quietschenden Reifen davon. Ich habe mich sehr erschrocken und war immer noch sehr aufgeregt, als ich bei meiner Mutter zu Hause ankam.

Das Erlebnis war so schlimm, dass ich mich gar nicht beruhigen konnte. Mir fiel wieder ein, dass ich meine polnische Bibel dabei hatte.

Ich nahm die Heilige Schrift, habe Gott um Hilfe gebeten und klappte die Bibel auf und fing an zu lesen. Da stand sinngemäß: „Fürchte dich nicht, mein Sohn, denn wo immer du bist, bin ich bei Dir – so spricht Gott der Herr.“
Als ich diese Bibelstelle las, habe ich mich sehr gefreut, dass ich ausgerechnet in meiner Situation diese tröstenden Worte erfahren habe und in dieser Freude die ganze Aufregung vergessen habe.

Später fiel mir immer wieder ein, wie sehr mir das Wort Gottes aus der Bibel geholfen hat und heute noch hilft, denn ich bin nie allein.



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