Kaktus

Hiob heute – Ein persönlicher Nachtrag zur Bibel

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/  14. April 2016  Altes Testament, Weisheitsbücher  , , , ,

Hiobsbotschaften – Das meint sprichwörtlich schlechte Nachrichten, Schicksalsschläge, die unvermittelt und brutal ins Leben einbrechen. Hildegard Kelly-Oelen hat in ihrem Leben mehrere derartige „Hurrikans in ihrem Lebensgarten“ ertragen müssen, wie sie selbst sagt. Doch hat sie dabei Gott nie aufgegeben, nie aus der Verantwortung entlassen. Ihr Ringen mit Gott auf ihrem Lebensweg formuliert sie in eindrücklichen Worten – und nimmt sich dabei Ijob/Hiob, den großen Frager und Klager der Bibel, zum Vorbild.

Meine Seele verdrießt mein Leben; ich will meiner Klage bei mir ihren Lauf lassen und reden in der Betrübnis meiner Seele

Ijob 10,1

Einsender
Name: Hildegard Kelly-Oelen
Alter: -
Ort: -

MEIN Leben mit Gott – DAS BUCH HILDEGARD
(Nachtrag zum Ersten/Alten Testament)

Suche ich Gott im Göttlichen, suche ich vergebens; suche ich Gott im Menschen und im Menschlichen, finde ich Gott täglich wieder aufs Neue in Gottes Vielfältigkeit.

Irgendwann habe ich angefangen zu denken, wurde in die römisch-katholische Tradition einbezogen, ging zur Kommunion, danach zur Firmung und Weiterleben.

Dass der Glaube ein großes Geheimnis und ein lebendiges Buch ist, habe ich erst viel, viel später erkannt. Doch zu Kinderzeiten war das, was Kirche lehrte, für mich glaub-bar und nicht anzweifel-bar, obwohl ich schon im Stillen erahnte, dass es nicht so Wort für Wort stimmt, was der Pfarrer am Altar den Gläubigen erzählt. Ich habe früh von meinem Vater gelernt, dass ich das nicht unbedingt glauben muss – dass dieser große Gott für mich auch greifbar ist und nicht der überdimensionale Herrscher, der in den Himmeln schwebt, ab und zu sich auf die Erde begibt, um über die Sterbenden oder auch noch Lebenden zu urteilen und zu richten!

Als mittleres Kind – mit einer älteren Schwester, einem jüngeren Bruder – war es für mich oft leicht, nicht im Blickpunkt der Eltern zu stehen. Das war erst mal positiv für mich, denn ich konnte so dem nachgehen, was mir gut tat.
Gott war für mich einer, der da war, der mir ein schlechtes Gewissen einredete, wenn ich ungerecht oder gemein zu meinen Geschwistern war, vor dem ich Respekt hatte, weil ich ja in den Himmel irgendwann kommen wollte.

Im Laufe meiner Jugendzeit, die von einem katholischen Gymnasium geprägt war, wurde ich weiter auf meinem religiösen Weg geleitet, beeinflusst und gestärkt. Es war nicht alles schlecht, was die Ordensschwestern mich lehrten und sagten, sie zeigten mir auch, dass Nächstenliebe, der Dienst am Nächsten, oder überhaupt das Hinsehen zum und nicht Wegsehen vom Nächsten eine wichtige Rolle spielen. Mir wurde bewusst, dass ich auch für andere da bin, dass ich den Mund für andere öffnen soll, dass ich dem Anderen helfen soll und ihn nicht übersehen oder gar sein Leid oder Traurigsein ignorieren soll. Ich fing an, mich für den Glauben zu interessieren, las Bücher über die Gleichnisse, las die Bibel einmal ganz durch. Mir fehlte jedoch das Verständnis oder – im Vergleich zu den Menschen in der Bibel – war ich blind und taub für das, was da stand, und es berührte mich nicht!

Später auf der Fachschule hatte ich schon das Rückgrat und den Mut, mich kritischen Aussagen zu widersetzen und meine Zweifel laut formuliert anzubringen. Gott hatte einen aktiven Platz in meinem Leben, war an meiner Seite. Ich fühlte mich geführt und beschützt!
Eine meiner Arbeiten in Religionspädagogik war: „Warum junge Christen glauben” – und es war mir wichtig, aufzuzeigen, dass dieser, mein Glaube an Gott sich lohnt und eine wichtige Rolle in meinem Leben spielt.

Als ich dann einen Mann kennenlernte und wir beschlossen zu heiraten, war es mir klar, dass diese Ehe für immer sein wird. Kein Gedanke wurde daran verschwendet, dass es anders kommen könnte – obwohl ... Ich war mir nicht so sicher, dass dies der Mann meines Lebens sein sollte. Viele unausgesprochene Fragen, Bedenken und Gedanken versuchte ich zu ignorieren und wegzuschummeln. Es kam, wie es kommen musste, nach der kirchlichen Heirat, dem Versprechen vor Gott, zog der Alltag in unsere Ehe ein und mir wurde bald klar, dass das nicht die Ehe und das Miteinander sind, was ich mir vorgestellt habe – also zog ich die Konsequenzen und ging!
Diesen Schritt habe ich mir nicht leicht gemacht, ich saß oft betend und innehaltend in der Kirche und fragte Gott, was ich machen sollte. Nur dieser gab mir die Antwort, die schon in meinem Inneren da war, was mir mein Gefühl sagte und zu der ich mich dann entschieden hatte: Ende!

Kurze Zeit später traf ich dann den Mann, bei dem ich mich gleich wohlfühlte, wo keine Zweifel oder Bedenken kamen. In den Gottesdiensten fühle ich mich als Verräter, weil Kirche ja nicht erlaubt, aus einer Ehe zu gehen und eine neue zu beginnen. Ich fragte Gott und bat ihn um ein Kind, um seinen Segen für meine Ehe und Gott segnete uns und schenkte uns zwei Kinder!
Mein Hadern mit der katholischen Kirche löste sich auf, denn wenn Gott mich so segnet, was hat dann die Kirche für ein Recht, mich auszuschließen?! Die Kinder wurden getauft, gingen zur Kommunion und dann lernte ich Menschen kennen, die mich ermutigten, meine erste Ehe beim Bistum annulieren zu lassen. Tief in mir brannte es, weil meine Ehe ja nicht von der katholischen Kirche anerkannt wurde.
Was für eine Macht die katholische Kirche doch über mich hatte!
Es war mir wichtig, meine zweite Ehe mit kirchlichem Segen zu führen, und so hatte ich ein ganzes Jahr Aufarbeitung, um dann endlich die Annulierung zu bekommen, und habe meinen Mann, mit dem ich dann schon 16 Jahre standesamtlich verheiratet war, kirchlich geehelicht!
Ich fühlte mich glücklich, zufrieden, von Gott gesehen und geliebt! Zu dieser Zeit begann ich das Würzburger Fernstudium Theologie im Grundkurs, ich lernte Menschen kennen, die mir den Glauben, die Bibel und das, was Kirche sagt, gut auseinanderlegen konnten, die mich im Glauben weiterführten, mich freier machten. Mir war, als ob ich die ganze Zeit der Blinde in der Bibel war, der nicht sehen konnte und zu dem nur Einer kommen musste!

Nur zwei Monate nach unserer Hochzeit wurde Krebs bei meiner Schwiegermutter festgestellt. Ein Schlag ins Gesicht! Ich war an der Reihe, Verantwortung zu übernehmen, Sachverhalte zu klären und für Jemanden zu kämpfen. So oft saß ich weinend und betend in der Kirche, denn dort konnte ich schwach sein. Zu Hause musste ich stark sein, für die Rechte und für ein menschenwürdiges Sterben seitens meiner Schwiegermutter eintreten. Mein Studium gab mir die Kraft, diesen schweren Weg gehen zu können. Acht Monate nach Ausbruch der Krankheit verstarb meine Schwiegermutter und ich fühlte Erleichterung. Ich gab sie aus meinen Händen in Gottes Hände! Ihr Leid hatte ein Ende und mein Leid, sie zu begleiten, ihre Schmerzen und ihr Sterben mitanzusehen und nichts tun zu können, hatte mit ihrem Tod auch ein Ende. Gott sei Dank!

Wir fühlten uns für wenige Monate erleichtert. Mein Schwiegervater gab sich kooperativ, was Essen, Waschen und Reinigen seiner Wohnung anging.
Unser gutes Gefühl währte nur kurz, denn schon bald bemerkten wir, dass mein Schwiegervater vieles vergaß. Wir konnten ihn kaum alleine lassen – sein inneres Gleichgewicht war dahin, Alzheimer und Demenz schlichen sich ein und unser Leben wurde, diesmal bis an unsere Grenzen und zeitweise darüber, gelebt. Ich fühlte mich so unendlich überfordert, mein Mann war überfordert, unsere Kinder waren lieber außer Haus anstatt im Haus. Unser Leben wurde unerträglich. Mein Glaube an Gott wurde zur Klage, meine Gebete wurden Klagelieder. Ich haderte mit Gott, warum schon wieder – warum ich – warum kann ich nicht einfach glücklich leben?

Ich denke, Gott sah mich, war bei mir und ließ mich gewähren – Gott und auch ich wusste, dass das Gebet mir Kraft gab, die ich zum Überleben brauchte.
Unser erstes Kind ging aus dem Haus, baute sein eigenes Leben in einer anderen Stadt auf und zur gleichen Zeit starb mein Schwiegervater. Auch für ihn war es eine Erlösung und – was viel wichtiger war – uns fiel eine große Last ab.
Mein Leben wurde entspannter, wir konnten wieder Ziele und Wünsche formulieren und verwirklichen, ohne Angst zu haben, dass etwas passiert!

Wenn ich zu Beginn meines Denkens Gott um mich und über mir hatte, so habe ich im Laufe der Zeit Jesus neben mir gehabt. Er war es, der mit mir redete, dem ich zuhören konnte, der mir Halt und Hoffnung gab. Mittlerweile suche ich Gott nicht mehr, weder außerhalb, noch in Kirchen oder Büchern – Gott ist in mir. Gott macht mich aus – ich lebe Gott durch mein Sein.
So bin ich Geist-gesteuert! Gottes Geist ist es, der mich antreibt, der mir die Kraft gibt, mein Leben mit all den Höhen und Tiefen zu durch- und überleben.
Gottes Geist wohnt in mir und ist mein Wasser, das meinen Durst stillt. Der Geist Gottes ist mein Denken und Handeln, mein Sein und Nichtsein, meine Worte und meine Stimme.
Ich bin durch Gott und Gottes Geist ist durch mich – ich habe das Göttliche in mir, schon immer gehabt, im Laufe meines Menschseins entdeckt, Gott in mir wachsen lassen und das Göttliche als mein Handwerkszeug für mich erarbeitet und mir zu Eigen gemacht!

Ich weiß nicht, wie lange mein Lebensweg noch ist, noch kann ich die Tiefen und Höhen erahnen, die noch vor mir sind – aber ich weiß, dass ich Gott in mir habe, dass Gott um mich ist, dass der Geist Gottes in mir spricht, mich leitet und anschiebt, wenn ich nicht weitergehen kann.
Ohne Gott bin ich ein wertloses Geschöpf – mit Gott ein wertvoller Mensch, der geliebt wird und der Liebe geben kann, und ohne mich ist Gott nur in den Anderen erkennbar, also braucht Gott mich, um Gottes Liebe hier in der Welt sichtbar und spürbar werden zu lassen – zumindest in meinem Umfeld!

Aber dieser Gott stresst auch ... Aus mir unerklärlicher Weise muss ich ständig Antworten suchen, um diesem Geheimnis Gottes näher zu kommen.
Mein Leben ist ein Suchen und Finden. Des Nachts kommen mir Fragen oder Gleichnisse oder einfach nur Sätze oder Gegebenheiten in den Gedankenkreis und schon bin ich gefangen in diesem Denken. Dann suche ich bei Mitmenschen, Büchern oder woanders nach Antworten; und habe ich meine Antwort, geht es eine kurze Zeit gut, ich komme zur Ruhe, bis die nächste Frage mich treibt. Mein ganzen Leben hindurch suche ich, ist kann nicht stehenbleiben. Wenn ich eine Ausbildung fertig habe, dann kratzt es irgendwann und ich muss noch Etwas machen, seien es Zusatzausbildungen, sei es eine Gruppe oder etwas anderes, es treibt mich an, nicht stehenzubleiben, sondern nach mehr Wissen, mehr Aktionen zu streben, mehr zu machen. Die Theologie ist mein Thema, meine Überschrift, die mich nach mehr Wissen, Erkennen und in Worte fassen drängt. Ich will Gott mehr ergründen, das Geheimnis Gottes für mich erlebbar und erkennbar machen. Dieser Gott ist mein Atem und die Luft, die mich umgibt, der Sauerstoff, den ich in verbrauchter Luft suche.
Ich komme erst zur Ruhe, wenn ich meine Frage für mich erklärbar in Worte gefasst habe.

Und wieder hat Gott mich auf die Probe gestellt, das Leben zog mir den Boden unter den Füßen weg!
Alle fühlten sich zufrieden, vom Leben verwöhnt, unsere Kinder waren auf einem guten Weg, ihrem Weg, unser Zusammenleben, mit all den Höhen und Tiefen, machte uns glücklich, wir durften mit lieben Freunden, Verwandten und Nachbarn unsere Silberhochzeit feiern und das Gefühl: Es geht mir gut – es geht mir zu gut – kam auf. Ich habe jedoch dem Gefühl keine Beachtung geschenkt und lebte glücklich in den Tag hinein, von Woche zu Woche, plante Urlaube, Kurzreisen und Besuche – alles schien im Fluss zu sein, ein ewiges Kommen und Gehen, ein Regen- und Sonnengemisch des Lebens!

Bis auf diesen einen Tag, der alles zerstörte. Es fing ganz harmlos an, mein Mann fuhr mich zur Arbeit und er wollte mich am nächsten Tag wieder abholen!
Daraus wurde nichts, ich habe dann unsere jüngste Tochter angerufen, weil ich dachte: Ich wurde vergessen. Und dann, als ich die Zeitung noch im Briefkasten sah, engte sich mein Herz ein; dann sah ich meinen Mann am Boden liegen – ich berührte ihn: Er war kalt und blau. Ich wusste, was das bedeutet, konnte es aber im Augenblick nicht realisieren.
WARUM mutet Gott mir dies zu? Habe ich nicht genug schon mitgemacht? Was habe ich an mir, dass es mir nicht gut gehen darf? Warum muss mein Mann sterben und ich muss leben bleiben – so war das nie geplant oder angedacht. So wollte ich nie meine Ehe beenden und so erkenne ich keinen Sinn oder Grund, dass mein Mann sterben muss. Was ist passiert? Ich war am Ende – leer – bewegungsunfähig und nicht in der Lage, einen klaren und guten Gedanken zu finden oder zu halten. Wenn Menschen sagen, dass alles einen Sinn hat, Gott vielleicht einen Grund hat, dass dies oder jenes passiert, setzte ich dem ein entschiedenes NEIN entgegen!

Das Sterben meines Mannes hat keinen Sinn, dieses Sterben ist keine Erlösung, wovon auch? Uns ging es gut und dieses Sterben war einfach nur gemein, unfair, entsetzlich und derart feige unseren Töchtern und mir ins Leben eingeschlagen! Dieses Sterben war und ist die größte Prüfung, das schlimmste Gefühl und der brutalste Schlag, der den Mädchen und mir passieren konnte – ab jetzt gibt es nichts Schlimmeres für mich. Keine Situation und kein Geschehen wird mir je wieder so viel Kraft abverlangen, so viel Wieder-Aufstehen und so viel Das Leben-geht-weiter-Gedanken fordern. Dieses Sterben hat mir alles genommen, was wir uns aufgebaut haben. Es fegte wie ein Hurrikan durch unseren Lebensgarten und hat nichts mehr so gelassen, wie es vorher war. Es hat mich unendlich viel Kraft gekostet, wieder aufzuschauen, wieder einen Sinn im Aufstehen am Morgen zu finden. Das Allerschlimmste war, unsere Kinder weinen zu sehen, ihre Trauer zu ertragen und mich nicht selbst daneben zu stellen.

Aber auch das hat mich nicht am Boden liegen lassen. Nach einiger Zeit haben ich mich mit Gott arrangiert und Gott meinen Mann überlassen. Ich weiß, dass es ihm da gut geht und dass wir uns wiedersehen werden. Solange muss ich eben hier noch bleiben, bis ich dann endlich auch zu Gott kommen kann und somit bei meinem Mann bin. Ja, dieser Gott ist wirklich unergründbar, unerklärbar und immer wieder auch nicht verstehbar. Du, mein Gott, in mir und um mich und über mir!
Ja, ich akzeptiere das Sterben von meinem Mann und ich akzeptiere, dass ich nun alleine bin und mein Leben mit all dem, was dazu gehört, nun alleine regeln muss! Ich wurde ja auch 26 Jahre verwöhnt von meinem Mann!

Mensch, Gott, lass mich doch ab jetzt bitte auf der Sonnenseite und schick mir keine weiteren Prüfungen – du weißt doch, dass du mir über Allem wichtig bist und dass ich dir alles gebe, was ich habe, und für dich alles tue, was ich kann, und auch das, was ich nicht kann, werde ich für dich machen!
Es ist ein langer Weg und ich bin noch nicht mal im mittleren Teil angekommen, nun mein Leben neu zu ordnen. Meinen verwüsteten Lebensgarten wieder anzulegen, die noch übriggebliebenen Pflanzen aus dem Schutt zu befreien und vielleicht an anderer Stelle zu setzen. Es dauert und es kostet mich auch noch viel Kraft und Mut, nach Vorne zu schauen und nicht immer wieder durch Rückschläge und dumme Bemerkungen Anderer in meiner Trauer zu versinken. Jedoch: Es gibt einen Weg, es wird immer einen Weg geben, ich muss ihn nur suchen und finden. Es gibt genug Menschen um mich, die mir zur Seite stehen, die mir helfen, und so habe ich mir ein soziales Netzwerk aufgebaut und weiß, wen ich für welche Probleme anfragen kann. Das ist gut für mich und das beruhigt mich, es lässt mich ruhig bleiben, weil ich weiß: Das, was ich nicht klären und beheben kann, machen dann andere für mich. Ja, Gottes Geist treibt mich immer wieder an, der Funke Gottes in mir hilft mir aufzustehen, reicht mir die Hand und zieht mich aus den Tiefen der Trauer, das Göttliche in mir bewegt mich, es lässt mich nicht da, wo ich bin, und es treibt mich weiter, weiter an ein Ziel, das ich noch nicht kenne, weiter zu den Menschen, die mir noch begegnen wollen, zu den Orten, die mir gut tun, und in die Situationen, wo ich vielleicht anderen gut tue.

Ich bin zufrieden, habe meinen Frieden mit meiner Trauer gemacht, habe das Gefühl, ich kann der Welt noch was geben, etwas helfen, ein Licht für andere sein, die im Dunkeln stehen. Die Trauer ist nun ein Teil von mir, sie gehört einfach dazu.
Gott, so wie es ist, ist es gut, und ich will auch nicht alles verstehen. Schick mich dahin, wo ich gebraucht werde, und hol mich dann bitte, wenn ich das Ziel meines Lebens, die Aufgabe, die du mir zugedacht hast, erreicht habe!



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