Ein Besuch, der verändert, und das „Tattoo“ Gottes

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/  16. September 2014  Altes Testament, Propheten  , ,

Am Anfang stand eine Reise nach Jerusalem, auf den Berg Zion. Eine Reise, die Dr. Dagmar Stoltmann-Lukas mit der Faszination für das Phänomen „Zion“ geradezu „infizierte“. Und in der Bibel stolperte sie über eine Zions-Stelle, die zu einer erstaunlichen Erkenntnis führte.

Doch Zion sagt: Der Herr hat mich verlassen, Gott hat mich vergessen. Kann denn eine Frau ihre Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: Ich vergesse dich nicht. Sie her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände, deine Mauern habe ich immer vor Augen.

Jesaja 49,14-16

Einsender
Name: Dr. Dagmar Stoltmann-Lukas
Alter: 46 Jahre
Ort: Hildesheim

Vor vielen Jahren durfte ich einige Monate auf dem Berg Zion in Jerusalem verbringen. Dieser Ort hat so eine Faszination auf mich ausgelöst, dass ich dem Phänomen „Zion“ auf den Grund gehen wollte – so habe ich mich dann mit „Zionstexten“ in der Bibel beschäftigt.

Der genannte Abschnitt aus dem Buch Jesaja hat mich am meisten „gepackt“: Gott sagt zu seiner geliebten Stadt Zion, dass er sich ihre „Skyline“ auf die Hand tätowiert hat. Ihm geht Zion buchstäblich unter die Haut. Wenn man dann noch bedenkt, dass sich einige Nachbarvölker des Alten Israels ihren Gottesnamen eintätowieren ließen, wird es richtig spannend, denn in Israel ist es ja umgekehrt: Nicht die Menschen tragen den Gottesnamen auf der Haut, Gott ist es, der sich sein geliebtes Volk (symbolisiert durch die Mauern der Stadt Zion/Jerusalem) eingebrannt hat.

Dies ist, wie ich finde, ein ausgesprochen starkes Bild für die Verbindung und Liebe von Gott zu seinem geliebten Volk.



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