Gut

Wenn sich ein Werte-Ranking in Poesie auflöst

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/  8. Oktober 2016  Altes Testament, Propheten  , , ,

Das Beste, das Wichtigste, das Größte …?! Ranking ist nicht nur eine Mode unserer Zeit: Alles Mögliche wird in eine wertende Reihenfolge gebracht. Das kann man auch mit Werten machen. Doch stößt man da schnell an Grenzen, wie Eva-Maria Konsek feststellen muss. Ihre Lieblingsbibelstelle zählt einige Grundtugenden auf, die sich einfach nicht „ranken“ lassen wollen. Muss aber auch gar nicht sein, geht auch anders …


Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Micha 6,8
Wasserflut

Vertrauen rettet

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/  26. September 2016  Altes Testament, Bücher des Mose  , , , ,

Das Leben konfrontiert immer wieder mit Krisensituationen und schweren Stunden. Wie da die Ruhe bewahren und nicht verzweifelt aufgeben? Für Günter Siener keine Frage: Seine Lieblingsbibelstelle ist für ihn zum „Geheimrezept“ geworden. Seine Erfahrung: „Das geht tatsächlich!“


Fürchtet euch nicht! Bleibt stehen und schaut zu, wie der Herr euch heute rettet. ... Der Herr kämpft für euch, ihr aber könnt ruhig abwarten.

Exodus 14,13f.

Herzenskenner – Gott weiß über jeden Bescheid

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/  18. Mai 2016  Altes Testament, Weisheitsbücher  , , ,

Menschen gegenüber kann ich mich verstellen, kann ich nur so tun als ob, kann ich etwas vortäuschen. Bei Gott klappt das nicht, da Gott aufs Herz sieht und mich durchschaut. Davon ist das biblische Buch der Sprichwörter überzeugt. Diese alte biblische Weisheit hat David gepackt. Und sie schenkt ihm einen kritisch prüfenden Blick auf seinen Alltag.


Jeder meint, sein Verhalten sei richtig, doch der Herr prüft die Herzen.

Sprichwörter 21,2
Kaktus

Hiob heute – Ein persönlicher Nachtrag zur Bibel

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/  14. April 2016  Altes Testament, Weisheitsbücher  , , , ,

Hiobsbotschaften – Das meint sprichwörtlich schlechte Nachrichten, Schicksalsschläge, die unvermittelt und brutal ins Leben einbrechen. Hildegard Kelly-Oelen hat in ihrem Leben mehrere derartige „Hurrikans in ihrem Lebensgarten“ ertragen müssen, wie sie selbst sagt. Doch hat sie dabei Gott nie aufgegeben, nie aus der Verantwortung entlassen. Ihr Ringen mit Gott auf ihrem Lebensweg formuliert sie in eindrücklichen Worten – und nimmt sich dabei Ijob/Hiob, den großen Frager und Klager der Bibel, zum Vorbild.


Meine Seele verdrießt mein Leben; ich will meiner Klage bei mir ihren Lauf lassen und reden in der Betrübnis meiner Seele

Ijob 10,1
Waldimpression

Eine Notfallnummer fürs Leben

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/  21. März 2016  Altes Testament, Psalmen, Weisheitsbücher  , , ,

110, 112 – diese Notfallnummern sind weithin bekannt. Doch wen rufe ich an, wenn ich in Schwierigkeiten stecke, wenn es mir schlecht geht, wenn ich Beistand und Hilfe brauche? Die Lieblingsbibelstelle von Lukas rät zu einer „Hotline“, die nie besetzt ist. Und in ihr findet sich Lukas selbst wieder.


Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.

Psalm 91,15
Sonnenuntergang

Weil Sorgenfalten nicht attraktiv sind

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/  1. März 2016  Altes Testament, Psalmen, Weisheitsbücher  , , , ,

Anlass zur Sorge bietet das Leben meist genug. Doch kann man es mit dem Sorgenmachen schnell gehörig übertreiben – davon ist Manfred Stick überzeugt. Sein Lieblingsbibelwort setzt da einen befreienden und wohltuenden Gegenakzent und motiviert zu einer positiv-vertrauenden Grundhaltung. Und Manfred Stick ist sich sicher: Dies strahlt positiv aus und steckt andere Menschen an!


Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten?

Psalm 27,1
Laubboden

Warum, warum, warum? – Wenigstens bin ich nicht alleine mit meinen Fragen …

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/  4. Februar 2016  Altes Testament, Weisheitsbücher  , , , ,

Leiderfahrungen. Schicksalsschläge. Angesichts der dunklen Seiten des Lebens drängt sich Menschen zu allen Zeiten eine Frage auf: Warum? Wo bist du, Gott? Das ist nicht fair! Auch Luisa macht da keine Ausnahme. Doch findet sie sich und ihre Fragen im Buch Ijob wieder. Sie merkt: Ich bin damit nicht alleine. Diese Entdeckung stärkt sie.


Wenn jemand strauchelte, du halfst ihm auf, den weichen Knien gabst du Halt und Kraft.
Jetzt, wo du selber dran bist, wirst du schwach und kannst dem Unglück nicht ins Auge sehen. ...
War nicht dein Leben frei von jedem Tadel?

Ijob 4,4–6

Nehme ich den Bus oder doch lieber die Flügel des Morgenrots? – Eigentlich egal …

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/  3. Januar 2016  Altes Testament, Psalmen, Weisheitsbücher  , , ,

Keine schöne Vorstellung: verirrt, mutterseelenalleine, voller Angst. Wer sich verläuft, zum Beispiel in einem Wald, wünscht sich meist nur eines: einen Begleiter, der sich auskennt und den verlorenen Weg weist. So erging es Christine Weingärtner als Kind. Diese Erfahrung prägt sie. Und vielleicht ist es genau diese Erfahrung, die sie ihr Lieblingsbibelwort finden lässt. Ein Bibelwort, das ihr in vielen Lebenslagen Trost und Mut vermittelt – nicht nur verirrt im dunklen Wald.


Nehme ich die Flügel des Morgenrots und lasse mich nieder am äußersten Meer, auch dort wird deine Hand mich ergreifen und deine Rechte mich fassen.

Psalm 139,9–10
Schilfgras

Wer zu viel weiß/erfahren hat … – Vorsicht: Jagd-nach-Wind-Gefahr!

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/  18. Dezember 2015  Altes Testament, Weisheitsbücher  , , ,

Der Volksmund sagt: „Wissen ist Macht“. Aber Wissen und Erfahrung machen nicht immer glücklich. Das wusste bereits der Weisheitslehrer Kohelet, das weiß auch Fabian. Fabian übersetzt seine Lieblingsbibelstelle bei Kohelet direkt in sein eigenes Leben hinein – und nimmt so manchen skeptisch-realistischen Ratschlag für den Alltag mit.


Auch die Bemühung um Weisheit und Erkenntnis ist Jagd nach Wind. Wer viel weiß, hat viel Ärger. Je mehr Erfahrung, desto mehr Enttäuschung.

Kohelet 1,17–18
Schöpfung

Mach was draus, mach was aus dir!

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/  4. Dezember 2015  Altes Testament, Bücher des Mose  , , ,

Leben ist, was man daraus macht. Auch wenn es Situationen gibt, in denen wir Grenzen akzeptieren müssen – das ein oder andere liegt durchaus in unserer Hand. Bleiben wir „wüst“ oder entwickeln wir uns weiter? So wird für Lukas der Anfang der ersten Schöpfungserzählung zum entscheidenden Anstoß.


Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.

Genesis 1,1–2